Ulrich Raulff, geboren 1950 in der Nähe von Meinerzhagen, studierte Anglistik, Philosophie und Geschichte an der Universität Marburg und habilitierte sich 1995 im Fach Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Er war u.a. Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie Leitender Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Von 2004 bis zu seiner Pensionierung 2018 war er Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Seitdem ist er Präsident des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen).
(Stand: 2020)
Auszeichnungen
2013 Ernst-Robert-Curtius-Preis
2010 Preis der Leipziger Buchmesse – Sachbuch und Essayistik
1998 Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung
Weitere Veröffentlichungen
Wiedersehen mit den Siebzigern. Die wilden Jahre des Lesens.
Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2014.
Kreis ohne Meister. Stefan Georges Nachleben
C.H. Beck Verlag, München 2009.
Wilde Energien. Vier Versuche zu Aby Warburg
Wallstein Verlag, Göttingen 2003.
Der unsichtbare Augenblick. Zeitkonzepte in der Geschichte
Wallstein Verlag, Göttingen 1999
Ein Historiker im 20. Jahrhundert: Marc Bloch
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1995.
Auf Litrix.de vorgestellt
Das letzte Jahrhundert der Pferde. Geschichte einer Trennung
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