Alexander Kluge
Alexander Kluge wurde am 14. Februar 1932 in Halberstadt als Sohn eines
Arztes geboren. Er studierte in Marburg und Frankfurt Rechtswissenschaften,
Geschichte und Kirchenmusik. Nach seiner Zulassung als Rechtsanwalt absolvierte
er ein Volontariat bei dem Filmregisseur Fritz Lang und betätigte sich mit
Erfolg als Filmemacher. Er veröffentlichte 23 Filme. Heute ist er verantwortlich
für mehrere unabhängige Kulturmagazine im deutschen Fernsehen.
In erster Linie ist Alexander Kluge jedoch literarischer Autor. 1972 las er
erstmals in der Gruppe 47 aus seinem Erzählungsband Lebensläufe.
Gemeinsam mit Oskar Negt schrieb er Öffentlichkeit und Erfahrung und Der
unterschätzte Mensch. Im Jahr 2000 erschien bei Suhrkamp Kluges zweibändige
Chronik der Gefühle, die die früheren und neue Geschichten
zusammenfügt.
2003 erhielt Alexander Kluge den Georg-Büchner-Preis der Akademie für Sprache
und Dichtung, Darmstadt.
Foto: © Isolde Ohlbaum
zum Buch:
Die Lücke, die der Teufel läßt
Auszeichnungen:
- 1967 Literaturpreis Isola d'Elba
- 1979 Fontane-Preis (Berliner Kunstpreis)
- 1979 Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen
- 1985 Kleist-Preis
- 1986 Kultureller Ehrenpreis der Stadt München
- 1989 Lessing-Preis der Stadt Hamburg (verliehen 1990)
- 1993 Heinrich-Böll-Preis für Literatur der Stadt Köln
- 2001 Bremer Literaturpreis Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis (zus. mit
Günther Gaus und Gerd Ruge)
- 2002 Lessing-Preis für Kritik
- 2003 Georg-Büchner-Preis
Außerdem zahlreiche Filmpreise.
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